„normales“ Leben?

Ich habe Abdo in der Erstaufnahmeeinrichtung für unbegleitete, minderjährige Geflüchtete kennengelernt, in der ich 2015/2016 als Sozialarbeiterin tätig war. Abdo hat dort knappe sechs Monate mit anderen Jugendlichen auf engstem Raum zusammen gelebt.

Heute wohnt er bei liebevollen Pflegeeltern, die ihn unterstützen, so gut es ihnen möglich ist. Aber manche Sorgen können sie ihm nicht nehmen. So weit von seinen Liebsten entfernt zu sein, ein „normales“ Leben zu führen und dabei jeden Tag zu wissen, dass die eigene Familie genau das nicht kann, sondern in ständiger Gefahr lebt, das ist eine enorm starke Belastung, die keinem Menschen zugemutet werden sollte.

Deshalb setze ich mich dafür ein, dass Abdos Familie aus Syrien nach Deutschland kommen kann. Ich glaube, dass wir gemeinsam die Kraft haben, etwas wundervolles zu bewirken.

Daniela Harsan – Sozialpädagogin

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